Nikka Yoichi Whisky

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Produktinformation

Beschreibung

Farbe: Bernsteinfarben
Nase: Voll. Rauchig mit Specknote. Eukalyptus und Menthol. Anfangs nach Vanille undsäuerlich-fruchtig. Honig.
Im Mund: Fest. Zunächst lakritzartig. Mit einer Note Holzrauch und Karamell.
Abgang: Im Abgang nach Holzrauch und Torfrauch.

Hinweis

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Besonderes

Etwa 50 Kilometer westlich von Sapporo auf der Insel Hokkaidō liegt die Brennerei Yoichi, die mit ihren Steinmauern und ihrem roten Ziegeldach äusserst beeindruckend ist. Hier werden Klassizismus und Ästhetik so vereint, wie es nur die Japaner können. 1934 erbaute der Gründer des Nikka-Unternehmens auf der damals fast verlassenen Insel Hokkaidō diese symbolträchtige Brennerei und verwirklichte damit seinen Traum, ein Stück Schottland ins Land der aufgehenden Sonne zu holen. In Yoichi befindet sich eine unterirdische Quelle, deren Wasser durch den besten zur Whisky-Herstellung geeigneten Torf gefiltert wird. Zudem verfügt die Destillerie über einen eigenen Röstofen, der über die in Japan üblichen, pagodenförmigen Rauchabzüge angebracht wurde. In den 70er-Jahren versagte dieser schliesslich seine Dienste. Die Brennerei hatte damals ihre Gerste ganz traditionell vor Ort gemälzt und Torf der Ishikari-Ebene verwendet. Seitdem bezieht die Destillerie ihre Gerste aus Schottland, da die vor Ort angebaute stark subventioniert wird und somit nicht nur kostspielig sondern auch von nur mittelmässiger Qualität ist.

Allerdings werden die topfförmigen Destillierapparate weiterhin im offenen Feuer erhitzt. Diese Herstellung nach alter Handwerkskunst wurde in den meisten schottischen Brennereien schon lange abgeschafft. Aufgrund ihrer gedrungenen Zwiebelform wird der entstehende Alkohol äusserst gehaltvoll und erhält eine besondere Fülle.

Ganz nach den Wünschen des Brennmeisters kann in Yoichi sehr torfiger, ungetorfter, leicht torfiger Malz hergestellt werden bzw. mit leichtem, normalem oder starkem und konzentriertem Aroma, je nach Menge der hinzugegebenen Hefe und der Gärungszeit. Die Brennmeister in Schottland würden sich wundern, denn diese haben ja oft schon Probleme eine Malzart einheitlich herzustellen. Tatsächlich ist es so, dass die japanischen Blender gar nicht daran gewöhnt sind, Fässer auszutauschen, da sie verschiedene Geschmacksprofile mit der gleichen Anlage herstellen müssen. Daher hat Yoichi eine unglaubliche Bandbreite an Whiskeysorten im Angebot, denen jedoch alle der Torf und die Gewürze gemein sind.

Das Besucherzentrum ist das Aushängeschild der Destillerie. Hier wird das Leben ihres Gründers Masataka Taketsuru und seiner schottischen Ehefrau Rita erzählt. Da fällt es natürlich sehr schwer, den zahlreichen limitierten Editionen zu widerstehen, die ausschliesslich hier in der Destillerie verkauft werden…

Alkoholgehalt

43.0%

Bewertungen

Durchschnittliche Bewertung: 3.0 von 5 5 Bewertungen und 1 Kommentar

  • Von am
    Durchschnittliche Bewertung: 5.0 von 5 5.0

    Nicht zu aufdringlich, sehr zu empfehlen, auch für Whiskey Nicht Kenner