Back- und Zubereitungstipps

Der Duft im Haus, wenn man selbst gebackenes Brot aus dem Ofen nimmt, ist unbezahlbar. Umso enttäuschender ist es, wenn das Brot aber schon hart oder nicht ganz durchgebacken ist oder geschmacklich nichts zu bieten hat.

Backtipps

Wenn Sie die folgenden Tipps beachten, gelingt Ihnen das perfekte Brot bestimmt.

  • Mehl sieben – dadurch entstehen im Teig keine unschönen Löcher, ausserdem können sich Mehl und Flüssigkeit besser verbinden, was den Teig elastischer macht.
  • Hefe – Bei der Hefe sollte man auf das Haltbarkeitsdatum achten, sie muss frisch sein. Das ist sie, wenn sie angenehm süsslich riecht und eine seidene Oberfläche hat. Ist sie alt und bröckelig, hat sie keine Triebkraft mehr und erzeugt säuerliche Brotteige. Ausserdem gilt: weniger ist mehr. Hat es zu viel Hefe im Teig, treibt er zu schnell und hat so keine Zeit, um Aromen und Struktur zu bilden.
  • Kneten – Es spielt keine Rolle, ob von Hand oder mit der Maschine geknetet wird, aber wichtig ist, lange zu kneten. Dadurch kann der Teig viel Sauerstoff aufnehmen und das Brot wird feinporig und luftig.
  • Zeit und Geduld – Frisches Brot selber zu backen braucht Zeit und Geduld. Je länger ein Hefeteig geht, umso luftiger wird die Brotkruste. Um zu sehen, ob der Teig genügend lange ruhen konnte, kann man mit dem Finger ein Loch in den Teig drücken. Wenn sich dieses wieder schliesst, kann man den Teig weiter verarbeiten.
  • Brot vor dem Backen einschneiden – so reisst die Brotkruste beim Backen nicht auf.
  • Aussen knusprig, innen locker – wenn man beim Backen eine feuerfeste Tasse mit Wasser in den Ofen stellt, geht der Teig schöner auf und das Brot erhält eine knusprige Kruste.
  • Klopftest – damit kann man erkennen, ob das Brot auch von innen durchgebacken ist. Wenn man mit dem Finger auf die Unterseite des Brotes klopft und es hohl klingt, ist das Brot fertig. Klingt es eher dumpf, dann sollte es noch ein wenig weiter gebacken werden.

Welches Brot passt zu welchem Gericht und wieviel braucht es?

Für Fondue eignet sich Baguette am besten, denn somit hat jedes Brotstück eine Kruste und hält besser auf der Fonduegabel. Das gilt auch für Frischgebackenes. Man rechnet mit 150 bis 200 Gramm Brot pro Person.

Bei einem Brunch kann man alle beliebigen Brotsorten auftischen, je nach Geschmack. Typisch sind Zopf oder Gipfeli, aber auch Ruchbrot. Man rechnet mit 100 bis 150 Gramm pro Person.

Als Beilage in einem Hauptgericht, beispielsweise zu einem BBQ, eignen sich dunkle Brote. Sie sind aromatischer als helle, sättigen lange und enthalten mehr Ballaststoffe. Hier rechnet man mit 75 bis 125 Gramm pro Person.