Warum gilt Fisch als gesund?

Wie eingangs erwähnt ist der wichtigste gesundheitliche Vorteil von Fisch gegenüber Fleisch, dass er ausschliesslich hochwertige Fette mit gesunden Omega3-Fettsäuren enthält. Zudem enthalten die meisten Fischsorten auch in quantitativer Hinsicht weniger Fett (dies gilt natürlich nicht bei fettreichen Fischsorten wie beispielsweise Aal, Hering oder Lachs). Entscheidend ist bei Fisch aber in erster Linie die Art der Zubereitung: Dünsten, Garen oder Anbraten mit wenig Fett sind die gesündesten Varianten. Beim Anbraten von Fisch in einer grossen Menge Öl oder beim Frittieren fügen wir viel Fett hinzu, so dass auch fettarme Fischvarianten zu einem kalorienreichen Gericht werden. Gänzlich vermeiden sollte man aus gesundheitlicher Sicht panierten Fisch – die Panade enthält oftmals deutlich mehr Kalorien als der Fisch selbst und liefert im Gegensatz zu diesem keinerlei wertvolle Nährstoffe.

Auch wenn Fischbestände Spuren von Schadstoffen, die sie über das Wasser aufnehmen, enthalten können, gelangt eine grosse Mehrzahl von Studien zur Ansicht, dass die Vorteile des Nährstoffgehalts von Fischen die potenziellen Gefahren überwiegen. Erfahren Sie im Folgenden mehr über die gesundheitlichen Argumente, die für den Verzehr von Fisch sprechen:

Unterstützt das Augenlicht auch im fortgeschrittenen Alter
Verschiedene Studien stützen die These, dass eine an Omega-3-Fettsäuren reiche Ernährung das Risiko für altersbedingte Makuladegeneration vermindert. Diese Erkrankung schädigt den zentralen Bereich der Netzhaut und ist die häufigste Ursache für den Verlust des Sehvermögens bei älteren Menschen.

Mindert das Risiko von Kreislauferkrankungen
Hochwertige Fette, wie sie in Fisch in grösseren Mengen vorkommen, mindern das Risiko von Herz-Kreislauf Erkrankungen.

Mindert das Risiko für rheumatoide Arthritis
Die rheumatoide Arthritis ist eine der häufigsten Formen von Arthritis, also einer chronischen Autoimmun-Erkrankung, bei der die Gelenke schmerzhaft geschwollene und entzündet sind. Forscher fanden heraus, dass der Konsum von drei bis vier Portionen mageren Fisches pro Woche das Auftreten der rheumatoiden Arthritis um die Hälfte reduzierte.

Schützt die Haut
Fische enthalten Fettsäuren, die unter anderem die menschliche Talgproduktion regulieren und somit für eine glatte Haut sorgen. Ausserdem gibt es Hinweise darauf, dass der Verzehr von fettreichen Fischen die Zellen vor freien Radikalen durch UV-Strahlung bewahrt. Dies schützt das hauteigene Kollagen, das die Elastizität erhöht und Falten vorbeugt.

Fische und ihr Nährwert

Eine proteinreiche Ernährung hilft dabei, die Fettverbrennung auf Touren zu bringen und schützt gleichzeitig davor, dass wertvolle Muskelzellen verbrannt werdem bei reduzierter Kalorien-Zufuhr. Die meisten Meeresbewohner können mit Fug und Recht als Fettkiller bezeichnet werden. Fische liefern dem Körper reichlich sättigendes Eiweiss. Dieses hochwertige Eiweiss ist leichtverdaulich und liefert wertvolle Aminosäuren. Aminosäuren sind kleinste Eiweissbausteine, die wichtig sind für den menschlichen Organismus.

Zudem liefern Fische reichlich Jod, das wichtig für eine gut funktionierende Schilddrüse ist. Eine Unterfunktion der Schilddrüse führt zu einem ungesunden Stoffwechsel. Dies wiederum kann eine Gewichtszunahme begünstigen. Der Verzehr von Fisch einmal bis zweimal wöchentlich gilt als ausreichend, um den menschlichen Jodbedarf zu decken.