Raclette mal anders

Als eines der berühmtesten Schweizer Nationalgerichte, findet Raclette jeden Winter seinen Weg auf die "Znacht"-Tische der ganzen Schweiz. Der warme Käse wärmt nicht nur den Bauch, sondern auch die Seele. Die beliebten geschmolzenen Scheiben versammeln die ganze Familie ums Raclette-Öffeli.

"Gschwellti Härdöpfel", Essiggürkli, Knobli, diverse Wurtswaren und Speck liegen traditionellerweise neben dem Schmelzkäse auf dem Teller. Doch der kann noch mehr. Neugierige Raclette-Liebhaber werden sich über folgende Ideen ein Loch in den Bauch freuen, das sie dann hoffentlich mit warmem, geschmolzenem Käse füllen.

 

Wieso eigentlich immer Raclette-Käse?
Wer Freude am Raclette-Öffeli, aber keine Lust auf Raclette-Käse hat, oder einfach mal was Neues ausprobieren will, dem sei gesagt: fast jeder Käse eignet sich zum Schmelzen. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Tomaten-Mozzarella-Raclette. Einfach den Mozzarella in Scheiben schneiden, ab ins Öffeli und dann zu frischen Cherry-Tomaten mit etwas Basilikum servieren. Auch Gorgonzola schmeckt geschmolzen fast noch besser, vor allem zu süssen Melonen mit Honig und Roh-Schinken. Mini-Baby-Bel's sind ebenfalls eine beliebte alternative zum klassischen Raclette-Käse. Einfach aus der roten Verpackung schälen, aufs Pfännchen drauf und zur Abwechslung mal warm geniessen. Bestimmt fallen einem echten Käse-Fan jetzt noch viele weitere Möglichkeiten ein, sein Raclette-Öffeli kreativ zu nutzen. Zu empfehlen sind vor allem Weich- und Frischkäsesorten.

Fruchtig frisch
Der eine oder andere hat bestimmt schon mal Äpfel oder Birnen in sein Raclette-Menu integriert. Doch auch exotischere Früchte passen zum geschmolzenen Raclette-Käse. Ananas, Bananen, Feigen, Melonen oder Mangos sorgen mit ihrer fruchtigen Süsse für eine aufregende Geschmackskombination. Mit Walnüssen kann das ganze abgerundet werden.

Die Älpler wären neidisch
Eine herzhaftere Variante ist die Kombination mit Pasta. Älpler-Raclette ersetzt die Käsesauce mit den geschmolzenen Käsescheiben. Einfach das Raclette über die vorgekochten Magronen geben und mit Röstzwiebeln und Speck garnieren. Fast besser als das Original. Natürlich kann man das Raclette auch an andere Teigwaren geben und mit Kräutern, Zwiebeln und Gewürzen je nach Geschmack verfeinern.

Vegi-Plausch
Anstatt Würstchen und Speck auf den Raclette-Grill zu legen, kann man auch die vitaminreichere Variante von verschiedenstem Gemüse wählen. Pilze, Zucchetti, Peperoni, Auberginen und alles was man sich sonst an einem Gemüse-Spiessli wünschen kann, in Scheiben oder andere bratbare Stückchen schneiden und dann auf dem Grill auslegen. Wahlweise kann man mit Raclette auch vorgekochtes Gemüse wie Broccoli oder Blumenkohl garnieren. Vegetarisch, lecker und gesund.

Pizza di Raclette
Die perfekte Mischung aus schweizerischer und italienischer Esskultur. Pizzateig ausrollen, Raclette scheiben darauf auslegen und ab in den Ofen. Wer daraus eine richtige Pizza machen will, fügt beliebigen Pizza-Belag, wie beispielsweise Schinken, Salami, Tomaten oder Pilze hinzu.

Die Raclette-Show
Wer seine Gäste beeindrucken und seinen inneren Raclette Gourmet verwirklichen will, kann mit dem Küchenbrenner einen Raclette Block bearbeiten und den geschmolzenen Käse über die vorbereiteten Kartoffeln, das Gemüse und ein gutes Stück Fleisch geben. Zur Präsentation, natürlich vor den Gästen, den Käse an der aufgeschnittenen Stelle erhitzen und mit dem Schaber über dem Teller von dem Block lösen. Der Käse kann zu Pasta, Fleisch, Gemüse und vielem mehr serviert werden.

Fazit: Mit ein bisschen Kreativität ist beim Raclette für jeden, der Käse mag, etwas mit dabei. Wer Freude am Ausprobieren hat ist mit der Schweizer Spezialität bestens bedient. Ob gesund, herzhaft, exotisch oder traditionell, den Raclette-Genuss darf man sich, vor allem in der Wintersaison, auf keinen Fall entgehen lassen.

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