Kiwis & Melonen

 

 

 

Kiwis und Melonen: Süss und saftig 


Sowohl die kleine Kiwi als auch die grosse Melone sind gleichermassen beliebte Früchte. Was viele nicht wissen: Bei der Kiwi handelt es sich strenggenommen um eine grosse Beere und die Melone ist eigentlich eine Gemüsesorte, denn botanisch gesehen gehört sie zu den Kürbisgewächsen. Was es darüber hinaus noch Wissenswertes über die Kiwi und Melone gibt und wie Sie die beiden zubereiten und mit anderen Lebensmitteln kombinieren können, erfahren Sie hier.
 

Wissenswertes zur Kiwi


Ursprünglich stammt die Kiwi aus Südwestchina und wird daher gelegentlich auch Chinesische Stachelbeere genannt. Dass die Frucht mit der pelzigen Schale als Kiwi bekannt ist, ist den Neuseeländern zu verdanken. Anfang des 20. Jahrhunderts wurde die Frucht in Neuseeland eingeführt, wo sie schnell an Beliebtheit gewann. Neuseeland exportierte sie dann in die europäischen Länder. Dort erhielt die Kiwi auch ihren Namen, da man sie einfach nach dem Nationalvogel des Exportlandes benannte. Noch heute exportiert Neuseeland viele Kiwifrüchte, aber insbesondere im Sommer werden auch Früchte aus europäischen Anbaugebieten in Griechenland, Spanien und Italien bezogen.

Kiwis haben ein grünes oder goldenes Fruchtfleisch und einen säuerlich-süssen Geschmack. Richtig reif sind sie, wenn die Schale auf Druck leicht nachgibt. Sind die Früchte noch hart, lässt man sie einfach ein paar Tage bei Raumtemperatur nachreifen. Eine weiche Kiwi sollten Sie aber bald verzehren, damit sie nicht schlecht wird. Genossen wird die Kiwi meist pur. Man schneidet sie einfach in der Mitte durch und löffelt sie dann aus. Wenn Sie sie weiterverarbeiten wollen, schälen Sie die Kiwi am besten mit einem kleinen, scharfen Messer und schneiden Sie sie dann in Scheiben oder Würfel. Kiwis und Milchprodukte wie Joghurt vertragen sich nicht gut – in Kombination erhalten beide einen bitteren Geschmack. Das hängt damit zusammen, dass das in der rohen Kiwi enthaltene Enzym Actinidain das Eiweiss der Milch aufspaltet. Werden Kiwis püriert oder leicht erhitzt, lässt sich dieser Effekt vermeiden.
 

Wissenswertes zur Melone


Melonen wurden bereits 3000 vor Christus in Afrika kultiviert. Heute wird die Melone unter anderem in China, Mexiko und Südeuropa angebaut, und es sind zahlreiche Sorten erhältlich. So unterscheidet man beispielsweise zwischen Wasser- und Zuckermelonen, von denen es wiederum verschiedene Varianten gibt. Wassermelonen haben eine grüne Schale und rotes oder gelbes Fruchtfleisch. Die zahlreichen dunklen Kerne der Wassermelone können mitgegessen werden, allerdings mögen das nicht alle Menschen. Wer sie aus dem Fruchtfleisch löst, kann sie anschliessend trocknen, anrösten und leicht salzen. So kann man sie als schmackhaftes Salattopping verwenden, sie können aber auch als kleiner Snack gegessen werden.

Zuckermelonen enthalten mehr Fruchtzucker als Wassermelonen und schmecken dementsprechend deutlich süsser. Es gibt sie in vielen Varianten. Zu den bekanntesten gehören die Honig- und die Netzmelonen. Ihr Fruchtfleisch kann von weisslich-gelber bis dunkeloranger Färbung sein – die Schale ist meist gelb oder grün. Gemeinsam ist allen Zuckermelonen, dass ihre Kerne um einen Hohlraum in der Mitte der Frucht angeordnet sind. Die Verarbeitung ist wie bei der Wassermelone ganz einfach: Einmal in der Mitte teilen und dann eine Hälfte (oder direkt beide) in handgerechte Scheiben schneiden. Danach lösen Sie das Fruchtfleisch aus der Schale und verarbeiten es weiter oder essen es direkt. Besonders gut schmeckt frische Melone mit einem Spritzer Limettensaft.
 

Kiwis und Melonen mit anderen Lebensmitteln kombinieren


Wenn Sie Kiwis und Melonen kaufen, können Sie beide direkt pur geniessen. Oder kombinieren Sie die beiden Früchte beispielsweise in einem Tricolore Ice Pop. Melone und Kiwi passen auch zu anderen Früchten und sie schmecken in vielen Kuchensorten und in Smoothies sehr gut. Melonen passen übrigens auch zu einigen salzigen Lebensmitteln: Rezepte wie Grillierte Wassermelone mit Feta-Salat beweisen das. Sorgen Sie also ruhig mal für kulinarische Abwechslung! Alles, was Sie dafür brauchen, bekommen Sie bei coop@home.