Ernährung für Katzen

Hier erfahren Sie, worauf es bei der Fütterung von Katzen ankommt und wie Sie Ihren Stubentiger dazu bringen können, mehr Wasser zu trinken.

Nass- und Trockenfutter

Die Lieblingsspeise von Katzen mit Auslauf in der freien Natur ist eine Maus. Ist eine Katze hungrig, verspeist sie das Tierchen mit Haut und Haar. Eine Maus vereint Trocken- und Nassfutter ganz natürlich, mit Knochen, Knorpel, Fleisch und Blut. Fertiges Katzenfutter sorgt auch für diese Kombination im Futternapf, einfach weniger blutrünstig und auch für Stubenkatzen in der Stadtwohnung geeignet.


Genügend trinken: Katze zur Wasseraufnahme animieren

Im Gegensatz zu Menschen oder Hunden haben Katzen kein ausgeprägtes Durstgefühl, weil sie in der Natur automatisch über das Blut ihrer Beutetiere mit Flüssigkeit versorgt werden. Dosenfutter enthält aber kein Blut und Trockenfutter nicht einmal Flüssigkeit – deshalb ist es sehr wichtig, dass man den Katzen immer Wasser zur Verfügung stellt und sie zum Trinken anregt, insbesondere auch im Sommer. Wassermangel kann längerfristig zu Erkrankungen der Harnwege und Nieren führen. Mit einigen Tipps kann die Wasseraufnahme der Katze vereinfacht werden:

  • Futter mit Wasser anreichern: dem Nassfutter ein wenig Wasser hinzufügen
  • Fliessendes Wasser anbieten: einen Katzentrinkbrunnen aufstellen, um die Katze dank des fliessenden Wassers zum Trinken zu animieren
  • Wasser geschmacklich aufpeppen: Trinkwasser mit salzfreier Hühnerbouillon, Thunfischwasser oder einem Teelöffel fettarmer Milch aromatisieren
  • Eiswürfel: Katzen lecken gerne und ausdauernd an Eiswürfeln.
  • Auswahl bieten: in der Wohnung mehrere Trinkmöglichkeiten verteilen
  • Hygiene: Das Wasser sollte mehrmals täglich gewechselt werden, damit es immer frisch ist.
  • Platzierung beachten: Wasser und Futter müssen separat platziert werden, weil Katzen nicht gerne dort trinken, wo sie fressen.