Ratgeber für Hundebesitzer

Obwohl es auf nationaler Ebene kein Obligatorium für Hundekurse mehr gibt, ist es sinnvoll, einen solchen zu besuchen, denn als Halter ist man für seinen Vierbeiner verantwortlich. Wir geben Ihnen Tipps, wie Sie den Sommer für Ihren Hund bei grosser Hitze erträglicher machen und worauf Sie bei der Pflege von Fell und Pfoten achten können.

Hundekurse: nicht obligatorisch, aber sinnvoll

Eine gute Erziehung ist für das harmonische Zusammenleben von Mensch und Hund sehr wichtig. Seit Ende 2016 gibt es in der Schweiz kein nationales Hundekurs-Obligatorium mehr. Allerdings gelten alle übrigen Tierschutzbestimmungen im Bereich der Hundehaltung weiterhin, etwa zu Sozialkontakt, Bewegung, Unterkunft, Umgang, Verantwortlichkeiten sowie Meldepflichten. Die einzelnen Kantone können ausserdem auch weiterhin Hundekurse vorschreiben, diese basieren auf den kantonalen Hundegesetzen.


Hitze im Sommer: so wird sie erträglich

Die Hitze im Sommer ist auch für Hunde anstrengend und sie kann ihnen sogar zum Verhängnis werden. Weil Hunde nicht schwitzen können, erleiden sie bei körperlicher Anstrengung in der Hitze oder im heissen Auto wesentlich schneller einen lebensgefährlichen Hitzschlag als Menschen. Doch es ist ganz einfach, den Sommer auch für den Hund angenehm zu gestalten und die Hitze für ihn erträglicher zu machen.


Pflege von Fell und Pfoten

Indem das Fell des Hundes regelmässig gebürstet wird, wird es gereinigt und gelüftet. Das sorgt für Dichte sowie Glanz und das Risiko von Hauterkrankungen und Ekzemen verringert sich. Insbesondere zum Zeitpunkt des Fellwechsels ist das regelmässige Bürsten sehr wichtig, damit das alte Fell entfernt wird und das neue nachwachsen kann.

Hingegen sollte häufiges Baden vermieden werden, denn durch den Gebrauch von Seife wird das natürliche Haarfett entfernt, womit sich Staub und Schmutz viel schneller im Fell festsetzen können. So oder so sollte nur spezielles Hundeshampoo verwendet werden. In Seen oder Bächen zu planschen ist jedoch kein Problem, darunter leidet die Haarstruktur nicht.

Es macht Sinn, zwischen den Zehen und den Fussballen regelmässig zu kontrollieren, ob keine Verletzungen oder Entzündungen vorhanden sind. Im Winter empfiehlt es sich ausserdem, nach jedem Spaziergang die Pfoten gründlich mit lauwarmem Wasser abzuspülen, um sie von Streusalz zu befreien.